mafi in local newspaper
Posted: August 9th, 2011 | Author: chemetsberger | Filed under: company | Tags: family, fillafer, future, innovation, mafi, natural woden floors, newspaper, salzburger nachrichten, Vulcano | No Comments »mafi founder and CEO Fritz Fillafer was talking with an Austrian journalist of the Salzburger Nachrichten about recent innovations, upcoming projects and the possibility of creating unique mafi natural wooden tables…
Naturböden für Anspruchsvolle
mafi-Naturholzparkett aus Schneegattern – Ab 2013 wird die Firma energieautark.
STEFAN VEIGL LENGAU (SN). Claudia Schiffer hat einen. Auch in der Kathedrale in Guadalajara (Mexiko) liegt einer. Naturbelassene Holzböden der Firma mafi aus dem Lengauer Ortsteil Schneegattern sind weltweit begehrt. „Unsere Exportquote liegt bei 80 Prozent“, sagt Inhaber Fritz Fillafer.
„Mein Vater hat mit dem Betrieb nach dem Krieg als Landwirtschaft mit Mühle und Sägewerk begonnen“, erzählt der 66-jährige Chef, „Anfang der 80er-Jahre war das Sägewerk konkursreif, heute haben wir 100 Mitarbeiter.“ Gerettet haben ihn seine Innovationen: „Erste Entwicklung waren gebürstete, gebrannte und strukturierte Holzdecken.“ Die bei Kassettendecken eingesetzten Dreischichtplatten hat Fillafer als erster für Böden verwendet – und ist dabei geblieben.
Markenzeichen von mafi-Holzböden ist, dass sie ohne Lack auskommen. „Das Holz wird nur mit Naturöl oder Seife behandelt“, sagt Fillafer – der mit dieser Idee vor 15 Jahren noch belächelt wurde. Auch im Design ist mafi führend: „Im Prinzip können wir jedes Muster nach Wunsch in den Boden hineinlasern oder -fräsen.“ Für einen antiken Effekt sorgt Wärmebehandlung bei 200 Grad.
Seit 2008 ist mafi auch in Salzburg tätig: Da wurde die Lamellenproduktion von MM in Steindorf gekauft. Dort plant Fillafer eine Kraft-Wärme-Kopplungs-Anlage um zwei Millionen Euro. „Baubeginn ist 2012. Vielleicht schon 2013 wollen wir so eigenen Strom aus Abfallholz erzeugen und energieautark werden“, sagt er.
Auch wirtschaftlich geht es stark bergauf: Der Umsatz soll heuer um zehn Prozent auf 22 Millionen Euro wachsen. „Das entspricht einer Produktionsmenge von 2000 m Boden am Tag“, erläuert Fillafer. Investiert wurde heuer um 1,5 Millionen Euro in einen Sägespänesilo, CNC-Maschinen und eine Parket-Profilieranlage.
Und Fillafer kündigt die nächste Neuerung an: „Ich will in die Produktion von Tischen einsteigen. Weil das ein Holzprodukt ist, das die Leute auch zum Angreifen verführt.“
mafi : walk on art






